Garmin Connect und Körperfettwaagen

Garmin vertreibt bekanntermaßen die Köperfettwaage Index S2. Allerdings ist diese Waage nicht gerade preisgünstig. Nun habe ich bereits eine Körperfettwaage – Tanita BC-601. Gerne hätte ich Werte dieser Waage auch in Garmin Connect. Allerdings speichert die Waage ihre Messwerte auf einer SD-Karte. Über einen Umweg geht es tatsächlich, die Werte in Garmin Connect zu übertragen.

Dazu benötigen Sie auf Ihrem Handy die App Weight Logger. Leider wird diese App nicht weiter entwicklet und steht nur für Android 9 direkt zur Verfügung. Wer sich aber traut, dem hilft der Download der APK-Datei (APK ist die Abkürzung für „Android Package“ und bezeichnet eine Installationsdatei, die benötigt wird, um Android-Apps zu installieren). Doch sei an dieser Stelle eine Warnung angebracht: eine APK-Datei ist nicht durch Google überprüft und kann möglicherweise Schadcode enthalten, aber bisher ist bei mir nichts aufgefallen.

In diese App tragen Sie jetzt Ihrer gemessen Werte z.B. von der Tanita BC-601 (oder jeder anderen Körperfettwaage ein). Exportieren Sie dann die Werte als FIT-Datei auf Ihr Handy und übertragen diese Datei dann in Ihren Rechner.

Öffnen Sie auf Ihrem Rechner Garmin Connect und importieren Sie die Fit-Datei mit den Einstellungen „Englisch / Kilometer / Kilogramm / 31-12-2024“. Ihre Messewerte sollten dann in der Übersicht von Garmin Connect auftauchen. Achtung: Wurden bereits zuvor Werte für ein Datum in Garmin Connect eingetragen, werden diese nicht überschrieben. Außerdem werden nicht alle Werte übertragen. So fehlt z.B. der BMI-Wert. Vielleicht wird die App Weight Logger ja doch irgendwan einmal weiterentwickelt. Ich würde es mir sehr wünschen!

Ich würde mich sehr über Kommentare zum Thema freuen! Vielleicht gibt es ja auch einen Leser, der einen Tipp zur einer anderen/aktuelleren App mit Fit-Export hat. 

Garmin Fenix 7 und Outdooractive

Garmin und Outdooractive lassen sich prima zu einer Zusammenarbeit „überreden“. Als Folge davon werden in Outdooractive geplante Strecken an Garmin übertragen und kommen auf der Uhr später zum Einsatz. Nachfolgend erkläre ich gerne die Vorgehensweise in drei Abschnitten.

  1. Outdooractive vorbereiten

     

    Zunächst muss man sich natürlich bei Outdooractive registieren und dann anmelden. Im nächsten Schritt öffnet man das Hauptmenü (links) und wählt den Punkt „Einstellungen“ (ganz unten).

     

    Hier wählt man den Punkt „Verknüpfungen“ und koppelt nun das Garmin-Konto. Dazu sind die eigenen Zugangsdaten erforderlich. Damit ist die wesentliche Voraussetzung für die Zusammenarbeit erledigt.

     

  2. Strecke in Outdooractive

    Weiter geht es mit der Streckensuche in Outdooractive.

    Haben Sie eine passende Strecke gefunden, klicken Sie bitte unten auf das Namensfeld.
    Im nächsten Schritt wird die Strecke mit weiteren Informationen angezeigt.

    Im „Drei-Punkt“-Menü auf der rechten Seite klicken Sie auf den Eintrag „An verknüpfte Konten senden“.

    Damit ist die „Arbeit“ in Outdooractive erledigt.  In der Regel wird die Strecke automatisch auf die Uhr übertragen.

  3. Garmin Connect und Fenix 7

    In Garmin Connect kann man sich die Strecke über „Training und Plannung / Strecken“ anschauen. Dort sieht man auch, aus welcher Quelle die Strecke stammt.

    Normalerweise erfolgt die Synchronisierung zwischen Garmin Connect und der Uhr automatisch. Sollte dies nicht der Fall sein, gibt es zwei Möglichkeiten: Zum einen kann man die Strecke manuell an das Gerät senden, dafür ist aber eine Kopplung der Uhr mit dem PC nötig und das Programm Gramin Express übernimmt die Aufgabe. Zum anderen kann man die Synchronisierung an der Uhr auch manuell anstoßen.

    Dazu geht man wie folgt vor:
    Drücken Sie lange auf den Licht-Knopf rechts oben an der Lünette. Es öffnet sich das Steuerungsmenü. Wählen Sie hier „Synchronisieren“. Sollte wider Erwarten dieser Menüpunkt nicht vorhanden sein (war bei mir der Fall), muß man ihn erst einrichten. Dazu muß das Steuerungsmenü angepasst werden.
    Halten Sie die Menü-Taste gedrückt (linker mittlerer Knopf). Wählen Sie den Punkt „Darstellung/Steuerungen“. Wählen Sie die Option „Neu hinzufügen“ und dann den Eintrag „Synchonisieren.“ Jetzt sollte auch direkt die manuelle Synchonisierung an der Uhr funktionieren.

    Die Strecke von Outdooraktive finden Sie im Aktivitätsmenü unter Navigation/Strecken.

Ich würde mich sehr über ein „Like“ oder einen Kommentar freuen. Auch Hinweise und Verbesserungsvorschläge sind immer sehr willkommen. Sollen Sie Tippfelher finden, dürfen sie diese gerne behalten.

Gamin Fenix 7 – neue Armbänder

Ich trage die Garmin Fenix 7 fast täglich – auch Nachts. Mit den „normalen“ Armbändern habe ich dann doch ab und zu meine Probleme mit Druckstellen vor allem am Schließmechanismus, egal wie fest oder locker ich das Armband stelle. Dagegen soll also jetzt ein elastisches Armband die Lösung sein. Auf Amazon bin ich mit TumCez (2 Stück für 14,99 Euro – blau und schwarz) fündig geworden.

Nach der ersten Nacht bin ich doch positiv überrascht. Ich habe keine Druckstellen und das Band lässt sich angenehm tragen. Bin mal auf die weiteren Tage und Nächte gespannt. Einzig stören mich etwas die Anschlußclips. Wie auf dem Bild zu sehen, sind diese doch etwas groß geraten und stören ein wenig die Optik diese edlenen UIhr. Das ist sicherlicher dem QuickFit-Anschluß geschuldet. Bei dem blauen Band fällt es mehr auf als bei dem schwarzen Band.

Die Armbänder von TumCez sind sehr gut verarbeitet und das Material fühlt sich sehr angenehm an. Das Band ist elastisch, so daß ein übertreifen über die Hand gut möglich ist. Für den günstigen Preis gibt erst einmal nichts zu meckern. Mal schauen, was ein längerer Einsatz für Erkenntnisse bringt.

Welche Armbänder habt Ihr so im Einsatz? Über Kommentare würde ich mich freuen!

 

Nordkapp-Tour 2023: Fazit

Eine Fahrt zum Nordkap mit dem E-Auto stellt absolut kein Problem dar. Auch dort „oben“ gibt es Ladestellen – sicherlich nicht so reichlich gesät wie im südlichen Teil der nordischen Länder – aber mit etwas Planung ist es gut machbar. Lediglich in Uppsala gab es etwas Probleme, weil Ladestellen wegen Bauarbeiten nicht anfahrbar waren, oder eine Ladesäule defekt war, oder nicht der richtige Anbieter zur Verfügung stand. In Stockholm-Kist hatten wir etwas Schwierigkeiten wegen der dortigen Parkplatzsituation, die sich dann aber letztendlich in Wohlgefallen aufgelöst hattte. Insgesamt haben wir in etwas über drei Wochen 6.900 Kilometer zurückgelegt. Für die Hinfahrt hatten wir Hotels und Unterkünfte über Booking.com vorgebucht und für die Rückfahrt – ebenfalls über Booking – spontan Übernachtsmöglichkeiten ausgesucht. Bei den Übernachtungen war es immer sehr hilfreich das einerseits ein Parkplatz in der Nähe zur Verfügung stand bzw. mit enthalten war und anderseits Lademöglichkeiten am Hotel bzw. in der Nähe vorhandrn waren um den Wagen über Nacht aufzuladen. Für die Übernachtladung konnten somit auch Langsamlader gut genutzt werden, die in der Regel preiswerteren Strom anbieten. Auf der Strecken haben wir sehr häufig Schnellladesäulen genutzt, bei denen man innerhalb sehr kurzer Zeit (15-20 Minuten) schon wieder eine sehr große Reichweite erhält. Weitere Einzelheiten sind der Tabelle zu entnehmen.

Hier nun die letzen Ladetabellen von Rolf. Danke dafür!

Wir haben sehr viel erlebt und müssen/dürfen dies jetzt erst einmal verarbeiten. Ich würde aus meiner Sicht diese Reise noch einmal machen – vielleicht dann mit einem Wohnmobil und vielleicht noch mehr Zeit einplanen.

Nachtrag:

 

Nordkapp-Tour 2023: Tag 22/23 Kopenhagen – Korschenbroich

Auch die schönste Reise geht einmal zu Ende!

Hier nun die letzten zwei Tage:

Wir sind von Kopenhagen über die dänischen Inseln (Brückenmaut betrug 270 DKK) zu einem Zwischenstopp in der Nähe von Flensburg gefahren. Dort wohnt die Tochter von Rolf und wir haben die Gelegenheit genutzt an einem ihrer Konzerte teilzunehmen. Am nächten Tag ging es dann weiter in Richtung Heimat. Wir haben dabei noch einmal insgesamt 810 Kilometer zurück gelegt und sind mit zwei Ladestopps gut wieder zu Hause angekommen.

Nordkapp-Tour 2023: Tag 20 Helsingborg – Kopenhagen

Vorletztes Ziel unserer Reise: Kopenhagen.

Von Helsingborg aus konnte man schon Dänemark erkennen, jetzt nur eine kurze Etappe und schwupps im nächsten Land. Die Öresundbrücke macht es möglich (allerdings mit 490 SEK Maut). Zuvor gab es aber noch einen kurzen Aufenthalt in Malmö. Zuerst in der Innenstadt an einem großen Park und dann noch beim gedrehten Turm. Aber seht selbst und entschuldigt die vielen Vogelbilder, aber ich muss sie einfach fotografieren.

 

 

Nordkapp-Tour 2023: Tag 19 Ausflug Lund

Lund – eine Universitätsstadt mit Dom – stand heute auf dem Programm.

Mit seinen fast tausend Jahren ist Lund eine der ältesten Städte Schwedens. Geprägt haben sie der mächtige Dom aus dem 12. Jahrhundert und die weltberühmte, im 17. Jahrhundert gegründete Universität. Dank ihr gilt Lund als Stadt der Geschichte, Kultur, Wissenschaft und Innovation.

Die meistbesuchte Attraktion in Skåne und der älteste Dom in Skandinavien, noch dazu von enormen Dimensionen: Die Domkyrka von Lund ist ein steinerner Superlativ. Außergewöhnlich ist auch die astronomische Uhr von 1425. Sie zeigt die Sternzeichen und Mondphasen über Lund an, zweimal täglich ziehen zur Musik eines Glockenspiels die Heiligen Drei Könige am Jesuskind vorbei. 

 Auch das ist Lund – Innenstadt

 

Morgen geht es dann weiter über Malmö nach Kopenhagen.